Teil 17: Hegel und Marx & Feuerbach und Kierkegaard
Georg Friedrich Wilhelm Hegel & Karl Marx (27.8.1770 - 14.11.1831) Hegel ist der international bekannteste Vertreter des Deutschen Idealismus. Für ihn ist die materielle Wirklichkeit nur ein äusserer Schein, hinter dem Energie steckt. Ein zentraler Begriff in Hegels Denken ist die Dialektik, die den dynamischen Prozess in der Entwicklung des Denkens und der Wirklichkeit erklärt. (5.5.1818 - 14.3.1883) Marx übernimmt von Hegel die Methode der Dialektik und den Gedanken der historischen Entwicklung und verbindet beides mit seinem eigenen Materialismus. Sein Hauptwerk Das Kapital ist eine wissenschaftliche Analyse des Kapitalismus, seiner Triebkräfte und seines Scheiterns.
Ludwig Feuerbach & Sören Kirkegaard (28.7.1804 - 13.9.1872) Feuerbachs Denken ist zutiefst humanistisch. Die Philosophie muss sich, wie er glaubt, am Menschen orientieren. Das Christentum ist für ihn zwar humanistisch, nicht aber die kirchlichen und theologischen Geschäfte, die mit ihm verbunden sind. Im Unterschied zu Marx' Kollektivismus orientiert sich Feuerbachs Denken am Einzelnen. (5.5.1813 - 11.11.1855) Kirkegard gilt als erster Existenzphilosoph. Weder das Denken noch der religiöse Glaube können dem Menschen den Trost geben, den er so sehr benötigt. Die eigentliche Sünde ist die Verzweiflung, die mit der Suche nach dem eigenen Selbst verbunden ist. Kierkegaard nennt das Leben eine Krankheit zum Tode. Einer der entscheidenden Begriffe in seinem Denken ist derjenige der Angst.
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